Allein gelassene Kinder
Vor einiger Zeit habe ich von einer Begebenheit gehört, die mein Herz zum bluten brachte.
In einer Gemeinde ganz in unserer Nähe kommen immer wieder drei Geschwister ohne ihre Eltern zu den Kinderveranstaltungen in der Gemeinde, somit ist es auch nicht sehr verwunderlich, dass sie am Heilig Abend auch allein kommen. Lisa, die Frau des Pastors, kommt auf die Kinder zu, begrüßt sie und fragt sie wie ihr heilig Abend denn so war. Würde sich nicht jedes Kind über diese Frage freuen und mit strahlenden Augen von dem „Zauber der Weihnacht“ berichten und natürlich von den Gaben unter dem Tannenbaum? Steffi die älteste der Geschwister antwortete ihr nur: „Wir haben jeder eine kleine Lego Schachtel bekommen.“
Lisa hat ein ganz komisches Gefühl im Bauch, waren diese Kinder etwa undankbar? Es gibt wirklich Kinder zu genüge, die sich riesig über eine kleine Lego Schachtel freuen würden, Kinder die noch nie ein eigenes Spielzeug besessen haben.
Lisa kann das einfach nicht verstehen und kurzerhand geht sie zu einer Freundin aus der Gemeinde, die so wie es ihr schien die Geschwister besser kannte und spricht sie darauf an. Ihre Freundin wird ganz ernst und fängt an in einem traurigen Ton zu erzählen: „Die Kinder haben den Heilig Abend ganz alleine verbringen müssen, keiner hat sich um sie geschert. Der Vater hat die Familie schon vor einigen Jahren verlassen und pflegt auch keinen Kontakt zu seinen Kindern und die Mutter hat sich keine Mühe gemacht das Weihnachtszimmer herzurichten. Kurz bevor sie das Haus verlies hat sie den Kindern jedem einfach so eine Schachtel Lego gegeben, um dann den Heilig Abend und Weihnachten mit ihrem Freund zu verbringen.“ Die Geschwister im Alter von 8-12 Jahren haben während draußen die Hauser im weihnachtlichen Glanz standen und Familien in ihren Häusern gemütlich um den Festtagstisch saßen, ganz allein sein müssen. Keiner der ihre Freude über das neue Spielzeug teilt, keiner der mit ihnen voller Stauen den funkelnden Weihnachtsbaum betrachtet, keiner der ihnen Hoffnung gibt, keiner der ihnen die Geschichte vom Christkind erzählt und keiner der ihnen auch nur ein wenig Liebe gibt. Niemand der ihnen vom Wunder der Weihnachtszeit erzählt.
Das hat Lisa so sehr das Herz gerührt das sie sich kurzer Hand dazu entschloss den Kinder ein wenig all dessen zu schenken. Sie lud sie ein den zweiten Weihnachtstag zu ihr und ihrer Familie zu kommen um mit ihnen gemeinsam Weihnachten zu feiern. Die Kinder waren außer sich vor Freude, besonders aber Steffi, sie sagte nur: „Das ist aber toll! Das ist gerade auch noch mein Geburtstag!“
Also machte sich Lisa daran eine richtige Weihnachtsfeier vorzubereiten, sie lud auch noch einige Kinder im gleichen Alter ein. Es gab ein leckeres warmes Essen, ein großes Getümmel und viele aufgeregte Stimmen ganz wild durcheinander. Alles war froh und glücklich, die Weihnachtsgeschichte wurde gelesen und Lisa hatte sogar einige Geschenke unter den Baum gelegt. Als die Geschwister dann ihre Geschenke öffnen durften, fing das Jüngste an zu weinen, denn es hatte noch nie soweit es sich erinnern konnte ein eingepacktes Geschenk bekommen. Noch nie hatte sich jemand die Zeit genommen ihm diese Freude zu bereiten.
Und es gab auch noch etwas ganz besonderes, Steffi hat sogar noch ein Geburtstaggeschenk bekommen. Die Freude dieser Kinder können wir uns selbst wohl kaum vorstellen. Die Kinder genossen einen wunderbaren Abend im Kreise einer Familie und Menschen die ihnen Wertschätzung entgegenbrachten.
Nach einiger Zeit fiel Lisa auf, dass Steffi fehlte, sie hatte sie schon seit einigen Minuten nicht mehr unter den Kindern gesehen. Sie ging durch alle Zimmer und fand sie schließlich weinend und allein. Sie konnte das nicht verstehen, was ist denn schief gegangen, eben war doch noch alles gut. Was sie aber nicht wissen konnte war das Steffis Tränen, Tränen der Freude waren über ihr Geburtstagsgeschenk. Sie sagte sie habe noch nie ein Geburtstagsgeschenk bekommen. Es sei ihn ihrer ‚Familie’ einfach nicht Sitte einen Geburtstag zu feiern, geschweige denn ein Geburtstagsgeschenk zu bekommen. Sie konnte all die Freude des Abends kaum fassen.
Vor einiger Zeit habe ich von einer Begebenheit gehört, die mein Herz zum bluten brachte.
In einer Gemeinde ganz in unserer Nähe kommen immer wieder drei Geschwister ohne ihre Eltern zu den Kinderveranstaltungen in der Gemeinde, somit ist es auch nicht sehr verwunderlich, dass sie am Heilig Abend auch allein kommen. Lisa, die Frau des Pastors, kommt auf die Kinder zu, begrüßt sie und fragt sie wie ihr heilig Abend denn so war. Würde sich nicht jedes Kind über diese Frage freuen und mit strahlenden Augen von dem „Zauber der Weihnacht“ berichten und natürlich von den Gaben unter dem Tannenbaum? Steffi die älteste der Geschwister antwortete ihr nur: „Wir haben jeder eine kleine Lego Schachtel bekommen.“
Lisa hat ein ganz komisches Gefühl im Bauch, waren diese Kinder etwa undankbar? Es gibt wirklich Kinder zu genüge, die sich riesig über eine kleine Lego Schachtel freuen würden, Kinder die noch nie ein eigenes Spielzeug besessen haben.
Lisa kann das einfach nicht verstehen und kurzerhand geht sie zu einer Freundin aus der Gemeinde, die so wie es ihr schien die Geschwister besser kannte und spricht sie darauf an. Ihre Freundin wird ganz ernst und fängt an in einem traurigen Ton zu erzählen: „Die Kinder haben den Heilig Abend ganz alleine verbringen müssen, keiner hat sich um sie geschert. Der Vater hat die Familie schon vor einigen Jahren verlassen und pflegt auch keinen Kontakt zu seinen Kindern und die Mutter hat sich keine Mühe gemacht das Weihnachtszimmer herzurichten. Kurz bevor sie das Haus verlies hat sie den Kindern jedem einfach so eine Schachtel Lego gegeben, um dann den Heilig Abend und Weihnachten mit ihrem Freund zu verbringen.“ Die Geschwister im Alter von 8-12 Jahren haben während draußen die Hauser im weihnachtlichen Glanz standen und Familien in ihren Häusern gemütlich um den Festtagstisch saßen, ganz allein sein müssen. Keiner der ihre Freude über das neue Spielzeug teilt, keiner der mit ihnen voller Stauen den funkelnden Weihnachtsbaum betrachtet, keiner der ihnen Hoffnung gibt, keiner der ihnen die Geschichte vom Christkind erzählt und keiner der ihnen auch nur ein wenig Liebe gibt. Niemand der ihnen vom Wunder der Weihnachtszeit erzählt.
Das hat Lisa so sehr das Herz gerührt das sie sich kurzer Hand dazu entschloss den Kinder ein wenig all dessen zu schenken. Sie lud sie ein den zweiten Weihnachtstag zu ihr und ihrer Familie zu kommen um mit ihnen gemeinsam Weihnachten zu feiern. Die Kinder waren außer sich vor Freude, besonders aber Steffi, sie sagte nur: „Das ist aber toll! Das ist gerade auch noch mein Geburtstag!“
Also machte sich Lisa daran eine richtige Weihnachtsfeier vorzubereiten, sie lud auch noch einige Kinder im gleichen Alter ein. Es gab ein leckeres warmes Essen, ein großes Getümmel und viele aufgeregte Stimmen ganz wild durcheinander. Alles war froh und glücklich, die Weihnachtsgeschichte wurde gelesen und Lisa hatte sogar einige Geschenke unter den Baum gelegt. Als die Geschwister dann ihre Geschenke öffnen durften, fing das Jüngste an zu weinen, denn es hatte noch nie soweit es sich erinnern konnte ein eingepacktes Geschenk bekommen. Noch nie hatte sich jemand die Zeit genommen ihm diese Freude zu bereiten.
Und es gab auch noch etwas ganz besonderes, Steffi hat sogar noch ein Geburtstaggeschenk bekommen. Die Freude dieser Kinder können wir uns selbst wohl kaum vorstellen. Die Kinder genossen einen wunderbaren Abend im Kreise einer Familie und Menschen die ihnen Wertschätzung entgegenbrachten.
Nach einiger Zeit fiel Lisa auf, dass Steffi fehlte, sie hatte sie schon seit einigen Minuten nicht mehr unter den Kindern gesehen. Sie ging durch alle Zimmer und fand sie schließlich weinend und allein. Sie konnte das nicht verstehen, was ist denn schief gegangen, eben war doch noch alles gut. Was sie aber nicht wissen konnte war das Steffis Tränen, Tränen der Freude waren über ihr Geburtstagsgeschenk. Sie sagte sie habe noch nie ein Geburtstagsgeschenk bekommen. Es sei ihn ihrer ‚Familie’ einfach nicht Sitte einen Geburtstag zu feiern, geschweige denn ein Geburtstagsgeschenk zu bekommen. Sie konnte all die Freude des Abends kaum fassen.
So und an diesem Punkt muss ich eure Vorstellung über die Kinder zurechtrücken, sie waren gut gekleidet und wohnten auch nicht in einem ‚Hochhausgetto’. Ihr Haus stand in einem gut bürgerlichem Viertel und Ihr Vater verbrachte Weihnachten nur einige Hauser weiter die Straße rauf in seinem eigenen Haus. Es sind nicht Kinder weit weg die nach Liebe und Aufmerksamkeit hungern, Kinder in zerrissenen Kleidern und ärmlichen Gegenden. Es sind Kinder und Menschen in deiner und meiner Nachbarschaft, die Weihnachten auf Dich gewartet haben. Lass die Möglichkeiten, die Gott dir schenkt nicht verstreichen, seine Liebe und Gnade mit Anderen zu teilen und sei es auch nur ein freundliches Wort oder ein wenig Aufmerksamkeit, die du zu geben hast, Gott wird es Dir vergelten. Höre den lautlosen Schrei der ‚perfekten’ Gesellschaft um Dich herum und beginne die Menschen mit den Augen Gottes zu sehen. Weihnachten ist zwar vorbei aber du kannst heute beginnen; Gottes Liebe gibt es nicht nur zu Weihnachten.
Mit einem Gebet stelle ich diesen Post heute ein; möge Gott Dein Herz damit berühren.


1 Kommentare:
Einiges zum Nachdenken...
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